Infrastruktur

• Sichere Schulwege und Ausbau der Geh- bzw. Radwege
• Bessere öffentliche Verbindungen innerorts
• Gesicherte Verbindung ins Umland mit Bus oder Bahn
• Höhere Attraktivität für die Niederlassung von Ärzten
• Bessere Einkaufsmöglichkeiten im Bereich Drogerie und Pflegemittel
• Erhalt und Sanierung unserer Gemeindestraßen

Sichere Schulwege und der Ausbau von Geh- und Radwegen sind für unsere Infrastruktur bedeutend wichtig. Eltern möchten sich keine Sorgen machen müssen, wenn ihre Kinder sich auf den Weg zur Schule befinden oder in der Freizeit mit dem Fahrrad unterwegs sind. Auch unsere älteren Mitmenschen möchten sicher zu Fuß oder mit dem Rad zur nächsten Einkaufsmöglichkeit bzw. zum nächsten Arzttermin kommen.

Eine bessere öffentliche Verbindung inner- und außerorts ist mir sehr wichtig. Generell müssen die Verbindungen mit der Bahn bzw. mit dem Bus gewährleistet bleiben. Unsere Bürgerinnen und Bürger dürfen nicht die Leidtragenden für schlechtes Management der Streckenbetreiber im Nah-verkehr sein. Verbesserungen müssen auch bezüglich der Verbindungen zwischen den Ortsteilen geschaffen werden, wie z. B. zwischen Ottendorf und Medingen.

Um unsere Gemeinde für die Zukunft fit zu machen, müssen wir eine höhere Attraktivität schaffen, damit sich wichtige Fachärzte in unserer Gemeinde niederlassen.
Seit mehr als 25 Jahren wird immer wieder darüber gesprochen, dass es an Einzelhandelsgeschäf-ten im Bereich Drogerie und Pflegemittel fehlt. Es wurde bisher nicht geschafft, eine Handelskette zu begeistern, die sich hier niederlässt. Es wird Zeit, in diesem Bereich tätig zu werden, alle Möglichkeiten auszuschöpfen und in Angriff zu nehmen, um bald einen Drogeriemarkt in unserer Gemeinde begrüßen zu dürfen.

Unsere Gemeindestraßen haben – in vielen Teilen des Gebietes einen sehr schlechten Zustand und müssen in vielen Bereichen und Abschnitten saniert werden. Wir haben in einigen Gebieten noch nicht einmal Straßen und Gehwege erschlossen und müssen sehen, wie andere Straßen, die erst vor 30 Jahren gebaut wurden, wieder zerfallen. Hierbei muss konsequent an einer Prioritätenliste im Bereich Neubau und Sanierung gearbeitet werden, die aber dann konkret umgesetzt wird. Geplante Maßnahmen in der Unterhaltung nur ins nächste Jahr zu schieben, bringt unsere Gemeinde nicht voran. Das Gegenteil wird passieren, wenn wir die Schäden nicht reparieren. Dann wird es Ausmaße annehmen, die wir finanziell nicht mehr bewältigen können. Wenn wir uns einige Verkehrswege anschauen, die vor 25 Jahren errichtet wurden, um nur mal das Gewerbegebiet Ottendorf-Okrilla zu benennen, ist ein Bedarf der Sanierung von über 1 Mio. Euro notwendig, um den Zerfall aufzuhalten. In der Planung von Straßensanierung und dem Straßenneubau muss daran gedacht werden, dass wir Straßen nicht nur 2 Jahre bauen, sondern auch fortwährend unterhalten müssen. Wenn das Verhältnis zwischen Unterhaltung, Sanierung und Neubau stimmig gemacht wird, – kann man davon ausgehen, dass wir ein Verkehrswegenetz aufbauen können, das den An-forderungen gerecht werden kann.